Aus der Gemeinde

 
Bibelabende in der Passionszeit
Im Gemeindehaus Beim Knevelshof finden donnerstags von 19 bis 20 Uhr in den Wochen vor Ostern Gesprächsabende mit der Bibel statt. Es geht um Texte aus dem Markus-Evangelium. Dies ist das älteste der vier Evangelien. Matthäus und Lukas haben es als Vorlage für ihre Evangelien benutzt. Pfarrer Sören Asmus leitet die Abende, die mit den Besonderheiten des biblischen Buches vertraut machen und zum persönlichen Austausch anregen. Folgende Texte werden besprochen:
21.02. Der Himmel reißt auf. Markus 1,1-15
28.02. Euch ist es gegeben. Markus 4,3-20
07.03. Ohne Berührungsangst. Markus 7, 31-37
14.03. Was sagen die Leute? Markus 8, 27-9,1
21.03. Die Wahrheit, die niemand hören will. Markus14,55-64
Jede und jeder ist willkommen. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Es ist auch möglich, zwischendurch einzusteigen. Jeder Abend ist eine Einheit für sich.
 
Offener Brief an den Kirchmeister

Lieber Christian,
in dem Gottesdienst am 23. September haben wir die Fertigstellung des Anbaus gewürdigt und gefeiert. Ich möchte deinen Einsatz als Kirchmeister und als Mensch für das Familienzentrum auf diesem Weg noch einmal würdigen und dir von Herzen danken.
Es ist schon ein paar Jahre her, dass wir uns mit dem Architekten, der Fachberaterin auf den Weg zum Landschaftsverband nach Köln gemacht haben, um unsere Ideen und Vorschläge für einen Anbau auf den Weg zu bringen. Da wurde diskutiert, überlegt, hinterfragt und gefeilscht.
Viele Rücksprachen waren nötig, ehe die Beamten der Kölner Verwaltung von der Planung überzeugt waren. Viele weitere Auseinandersetzungen hast du geführt, hast Rücksprache gehalten mit dem Architekten, der Verwaltung, dem Presbyterium, dem Bauamt, den teilnehmenden Firmen, dem Kindergarten. Es ist unglaublich, was du in den zurückliegenden vier Jahren ehrenamtlich an Zeit, Geduld und Einsatz für die Gemeinde und das Familienzentrum aufgewandt hast. Auch während der Bauarbeiten hast du fast täglich den Fortschritt des Anbaus begutachtet und begleitet.
Die KiTa unserer Gemeinde hat dank deines Einsatzes sehr schöne Räumlichkeiten dazu gewonnen. Ich möchte dir an dieser Stelle danken für dein selbstloses Engagement.
Aber nicht nur das: Wir haben in dir einen Menschen erlebt, der immer ein offenes Ohr hatte für die Sorgen des Kindergartenalltags und der für uns ansprechbar war. Dankbar sind wir für deine Güte, deine Ausgeglichenheit und für deinen Humor.
Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass sich dein Gesundheitszustand festigt und du dich bald wieder deinem Hobby widmen und zum Wandern auf den Weg machen kannst. Ich bin sehr dankbar, dass ich in meiner Kindergartenzeit mit dir zusammenarbeiten durfte.
Hille Dietrich

 
Besuch von Freunden - Männertreff auf der Landmarke
Fotos: F.B.

Seit Jahren schon besuchen sich die Männerkreise aus Rumeln und Wanheim. Am 6. Juli war es wieder so weit. Der Besuch begann mit etwas Besonderem: der Besichtigung von Tiger&Turtle auf dem Magic Mountain.
Carola Kemme, Kunsthistorikerin und Projektkoordinatorin im Bauamt der Stadt Duisburg, erläuterte mit viel Sachverstand, aber auch mit sichtlichem Stolz über das Erreichte, die neue Landmarke Angerpark auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe.
Zu verdanken haben wir das künstlerisch und technisch ambitionierte Bauwerk auch der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR 2010. Carola Kemme arbeitete bereits bei der Ausgestaltung des international ausgeschriebenen Künstlerwettbewerbs mit. Seitdem begleitet sie das Projekt durch alle künstlerischen, technischen und öffentlichkeitswirksamen Aspekte.
Das Künstlerduo Ulrich Genth & Heike Mutter gewann den Wettbewerb, da ihr Entwurf die wesentlichen Kriterien der Ausschreibung besonders gut berücksichtigte: Die Landmarke sollte begehbar und auch bei Nacht weithin zu sehen sein. Und sie sollte den Wandel der Industriegesellschaft symbolisieren.
Genth & Mutter hatten als junge Künstler das Wilhelm-Lehmbruck-Stipendium erhalten. Mit dieser Förderung konnten sie auf dem Gelände der Mannesmannhüttenwerke einen Atelierraum als Arbeitsplatz einrichten. So waren sie in besonderer Weise mit dem künstlerischen Auftrag der Ausschreibung vertraut.
Die technische und wirtschaftliche Umsetzung des Projektes einer begehbaren "Achterbahn" stellte die beteiligten Firmen und Institute und die Stadt Duisburg als Bauherr vor große Herausforderungen. Es ist äußerst schwierig, viele dachten, unmöglich, eine dreidimensional gekrümmte bis zu zwanzig Meter hohe Stahlröhrenschlaufe auf einer Abraumhalde langzeitstabil aufzuständern. Hinzu kommt, dass die Konstruktion durch eine Feuerverzinkung vor Korrosion geschützt werden sollte.
Carola Kemme erklärte, wie wichtig der Siliziumgehalt im Stahl für die erreichbare Dicke der Verzinkungsschicht ist und dass die komplizierten Stützenköpfe, die das Rohr der Achterbahnschlaufe tragen, bei ca. 450 °C verzinkt werden müssen.
Sichtlich beeindruckt ging die Gruppe in das Bauwerk hinein und erlebte schnell, dass auch eine Stahlröhre von 25-30 cm Durchmesser und 3 cm Wandstärke keinen festen, sondern einen leicht schwankenden Untergrund hergibt. In Verbindung mit den Gitterrosttreppen ist dies für einige Besucher ein prickelndes Vergnügen. Inzwischen sind Schwingungsdämpfer eingebaut worden, die das Wohlbefinden heben.
Das Vergnügen ist täglich rund um die Uhr zu haben, es sei denn, die Landmarke muss wegen zu starken Windes und anderer extremer Witterungsverhältnissen geschlossen werden. Wer sich traut, der wird reichlich belohnt mit einem herrlichen Blick über die erstaunlich grüne Industrielandschaft von Walsum bis Düsseldorf und von Krefeld bis Essen.
Nach diesem Hocherlebnis ging die Gruppe zur Wanheimer Kirche, wo Kurt Block, Friedhelm Wagner und Helmut Topolski schon den Grill angeworfen hatten. Bei gutem Wetter gab es an diesem gemütlichen Abend reichlich zu erzählen.
Unvergessen noch die tröstenden Worte aus Rumeln: Wenn denn die Bahnlinie den Wanheimern zu sehr Sorgen mache, könne man ja die historische Fährverbindung über den Rhein nach Rumeln wieder aufnehmen. Es ist gut, Freunde auf der anderen Rheinseite zu haben.
Werner Prost

 
Die Kirche ein Ort für Freud und Leid
Bei herrlichstem Sommerwetter ist das Kirchen-gelände der geeignete Platz: Lina Tenhagen stößt mit dem Mann ihrer Enkeltochter an.
Foto: F.B.

Unter festlichen Orgelklängen zieht die Braut, begleitet von ihrem Vater, in die Kirche ein. Ein erhebender und anrührender Moment für alle, die dabei sind. Eine Ehe zu schließen ist ein besonderes Ereignis. Es ist Hochzeit, eine hohe, herausgehobene Zeit im Leben. Um das Besondere zum Ausdruck zu bringen, lassen sich viele Paare kirchlich trauen. Wichtig ist ihnen dabei auch, sich den Segen Gottes für ihr gemeinsames Leben zusprechen zu lassen. Die schmucke Wanheimer Kirche bietet dafür den passenden Rahmen.
Oft möchten die frisch Getrauten mit ihren Gästen nach dem Gottesdienst anstoßen. Auch das ist in Wanheim gut möglich. Die Terrasse hinter der Kirche ist vom Frühjahr bis zum Herbst mit einem Zelt überdacht, so dass man sich dort gut mit einem Glas Sekt zuprosten kann. Bei schlechtem Wetter bietet auch der Seitenraum in der Kirche Platz dafür.

Auch die Trauer hat in der Kirche ihren Raum. Über den seitlichen Aufgang ist es möglich, einen Sarg in die Kirche zufahren, der dann vor dem Altar aufgebahrt wird. Die Kirche bietet die Möglichkeit, in aller Ruhe die Trauerfeier durchzuführen.
Bei großer Beteiligung, wie bei dem Trauergottesdienst für Ursula Meybohm, hat die Kirche genügend Platz für alle, die Anteil nehmen möchten. Sie vermittelt schon durch ihre bauliche Gestaltung als Haus Gottes Trost und Geborgenheit.
Eine Trauerfeier in der Kirche bietet sich vor allem dann an, wenn die oder der Verstorbene anschließend eingeäschert werden soll.

Eine Nachfeier ist möglich
Wenn die Trauergesellschaft nicht größer ist als dreißig Personen, kann im Domcafé, dem Raum unter der Orgelempore, auch eine Nachfeier gehalten werden. Allerdings müssen die Angehörigen selbst für die Bewirtung sorgen. Die Gemeinde stellt für ein geringes Entgelt den Raum, Geschirr, Kühlschrank, Wasserkocher und Kaffeemaschine zur Verfügung.

 
Besuch bei Kinzingers
Überraschungsbesuch bei Kinzingers
Foto: F.B.

Zu einem Überraschungsbesuch machten sich Kinder und Erzieherinnen auf den Weg zur Petersstraße, wo Katharina und Wilhelm Kinzinger wohnen. Mit einem Lied, Blumen und einem selbst gebackenen Brot bedankten sich die Kinder mit ihren Erzieherinnen Andrea Überscheer und Anja Bluhmki bei den Kinzingers für eine Spende von 300 €. Die beiden alten Leute sind seit über sechzig Jahren verheiratet. Sie freuten sich über die gelungene Überraschung.

 
Sängerbund überbringt Spende
Ein Scheck für den Kindergarten
Foto: F.B.

Zu einem Besuch im Familienzentrum an der Friemersheimer Straße machten sich Axel Quast, Peter Ecker und Walter Hardacker vom Wanheimer Sängerbund auf den Weg. Sie überbrachten den Erlös aus dem Benefizkonzert im Advent, einen Scheck über vierhundertfünzig Euro für den Kindergarten-Anbau.
Die Leiterin der Einrichtung, Anja Bluhmki, nahm zusammen mit Kindern den Scheck entgegen. Bei dem Besuch konnten sich die Sänger davon überzeugen, dass die Arbeiten zügig und planmäßig vorangehen.
Ein paar Tage später gingen Kinder und Erzieherinnen zur Petersstraße, wo Katharina und Wilhelm Kinzinger wohnen. Mit einem Lied, Blumen und einem selbst gebackenen Brot bedankten sich die Kinder mit ihren Erzieherinnen Andrea Überscheer und Anja Bluhmki für eine Spende von 300 €. Die beiden alten Leute sind seit über sechzig Jahren verheiratet. Sie freuten sich über die gelungene Überraschung.
Mit einem Fest soll nach den Sommerferien die Fertigstellung des Kindergartens gefeiert werden.

 
Taufbaum
Pfarrer Friedrich Brand und Kirchmeister Christian Meybohm nehmen vom HKM-Werkstattleiter, Herrn Weiler, den Taufbaum in Empfang
Foto: Friedhelm Wagner

Er steht im Eingangsbereich der Kirche, der Baum aus Metall, der noch ohne Blätter ist. Auszubildende der HKM haben ihn gebaut nach einer exakten Zeichnung von Christian Meybohm. Herr Weiler, Ausbildungsleiter der Werkstatt, hat das Kunstwerk nach dem Ostergottesdienst offiziell der Gemeinde übergeben.
Das Presbyterium hat sich mit einer kleinen Spende an die Werkstatt für die Ausführung der Arbeit bedankt. Im Laufe der kommenden Monate sollen dem Baum Früchte wachsen in Form von Bildern, auf denen die Täuflinge des Jahres zu sehen sind.

 
Neuer Mitarbeiter

Seit dem 1. April ist Thomas Furthmann im Dienst der Gemeinde. Er ist zuständig für Arbeiten auf dem Friedhof, für die Pflege der Anlagen rund um Kindergarten, Kirche und Gemeindehaus. Thomas Furthmann ist 41 Jahre alt und war auf der Suche nach einer Beschäftigung. Da er eine Zeit lang arbeitslos war, wird seine Anstellung in der Gemeinde für ein halbes Jahr von der ARGE gefördert.
Das Presbyterium ist sehr daran interessiert, ihn dauerhaft zu halten, da die Pflege der Anlagen sehr umfangreich und von Ehrenamtlichen nicht mehr zu leisten ist. Mit Hilfe von Kirchmeister Christian Meybohm hat sich der neue Mitarbeiter bereits gut eingearbeitet. Der Wechsel zwischen Regen und Sonnenschein in diesem Frühjahr sorgt dafür, dass Unkraut und Rasen gut wachsen. Es gibt viel zu tun.

 
Sozialberatung an der Pauluskirche

Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg-Hochfeld bietet im Gemeindezentrum an der Pauluskirche eine kostenlose Sozialberatung an. Dieses Angebot, das sich insbesondere an Hartz lV-Empfänger richtet, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Es gilt auch für Wanheimer.
Seit April berät der Wanheimer Presbyter Frank-Michael Rich die Hilfesuchenden. Der Mediziner und Jurist weiß: "Das Sozialrecht wird immer komplizierter, und die Bescheide der Behörden sind oft für die Bürgerinnen und Bürger nicht verständlich. Zudem lohnt sich der Widerspruch, weil nahezu jeder zweite Widerspruch erfolgreich ist."
Das Angebot ist für jeden offen. Rich bittet um Voranmeldungen, denn: ,,Wir möchten uns für jeden einzelnen Fall genügend Zeit nehmen. In den zwei Stunden schaffen wir etwa drei bis vier Beratungen, da sind Termine im Sinne der Klienten sehr sinnvoll."
Die kostenlose Sozialberatung gibt es an jedem Dienstag von 10 bis12 Uhr.
Im Hochfelder Gemeindebüro kann man sich anmelden unter Nummer 73 83 70 91.

Kinderkleider- und Spielzeugbörse
Eltern des Kindergartens laden am Samstag, den 10. September, ein zu einer Kinderkleider- und Spielzeugbörse rund um die Kirche. Die Stände sind von 12 bis 16 Uhr geöffnet. Unter dem Zelt auf der Kirchenterasse gibt es ein Café.
Wer etwas verkaufen möchte, kann sich im Kindergarten oder unter der Handynummer 0172/2024417 anmelden. Die Standgebühr beträgt vier Euro zusammen mit einem Kuchen oder einem Getränk.
Der Kindergarten hat an dem Tag seine Tür geöffnet. Man kann sich die Einrichtung ansehen, gemütlich Tee trinken, in der Kneippoase das Wassertreten ausprobieren, in der Kinder-Kräuter-Ecke etwas einkaufen oder sich im Heimkino den Kindergarten-Kneipp-Film ansehen.
Eltern und Erzieherinnen hoffen auf gutes Wetter und regen Besuch.
 
Die Möhren-Gören

Seit rund einem Jahr betreiben Heike Drewell-Röder und ihre Tochter Svenja gemeinsam eine Kindertagespflege im ehemaligen Pfarrhaus Beim Knevelshof. Die beiden haben eine Ausbildung als Tagespflegerin bzw. Erzieherin. Sie betreuen jeden Tag neun Kinder im Alter von null bis drei Jahren. Singen, malen, toben und lachen stehen auf dem Programm. Die "Großen" kommen nun schon in den Kindergarten, junges Gemüse wächst nach, kleine "Möhren-Gören".
Betreuerinnen und Kinder haben in dem einen Jahr schon einiges erlebt. Ein Rohrbruch ereignete sich im Haus, anschließend musste das Dach erneuert werden. Das war manchmal spannend, manchmal aber auch gar nicht so lustig; nicht jedes Kind findet lautes Bohren und Hämmern schön.
Inzwischen ist alles überstanden, alle haben sich gut in dem Haus und in dem Garten eingelebt. Die Betreuerinnen sind froh, ein so schönes Haus mit großem Außengelände nutzen zu können. Wenn sie die Kinder beim Spielen beobachten, wissen sie, dass es der richtige Ort für ihre Arbeit ist. Ihr Dank gilt dem Presbyterium, besonders dem Kirchmeister Christian Meybohm, für alle Hilfe bei der Umsetzung der Pläne.
Vorteilhaft für die Eltern ist, dass sie problemlos mit dem Auto bis fast zur Haustür fahren und die Kinder weit ab vom Straßenverkehr zur Tagesunterkunft begleiten können. Für den Sommer 2012 sind noch einige Plätze frei. Unter "www. möhrengören.de" kann man mehr erfahren oder anrufen: 39 77 99 23.

 
"Makro trifft Nano" - Ehepaarkreis besucht UNI Duisburg
Foto:Werner Prost

Am 8. April 2011 hatte der Ehepaarkreis durch die Vermittlung unseres Presbyters, Herrn Dr. Werner Prost, die Gelegenheit das Zentrum für Halbleitertechnik und Optoelektronik (ZHO) der Universität Duisburg-Essen zu besuchen.
Unsere Gruppe wurde vom Leiter des Fachgebietes, Herrn Prof. Dr.rer.nat. F.J.Tegude, begrüßt. Es folgte eine kurze Erläuterung der Aufgaben und Aktivitäten des ZHO mit reger Diskussionsbeteiligung.
Danach wurde von Herrn Dr. W. Prost die geschichtliche Entwicklung der UNI-Duisburg, von der Neugründung bis heute, dargestellt. Dabei wurden auch die Fachbereiche der Universität Duisburg - Essen ins-gesamt mit ihren Studienmöglichkeiten vorgestellt.
Nach dieser allg. Übersicht folgte ein Vortrag mit umfangreichem Bildmaterial zu den Sonderforschungsbereichen der Mikro- und Nanoelektronik vor Ort.
Die Nanotechnologie- Forschung arbeitet hier z.B.an den Grundlagen zur extremen Verkleinerung elektronischer Baugruppen und Schaltungen (Herstellung von Strukturen im Nanobereich, 1nm entspricht dem 1.000.000.000-sten Teil eines Meters), sowie zur effektiveren Nutzung des Sonnenlichtes (Photovoltaikbereich).
Speziell das Gebiet der aktuell wieder stark in den Blickpunkt geratenen "Solarenergie", als Bestandteil der Nutzung "Erneuerbarer Energien" für die zukünftige Energieversorgung, stand dabei im Brennpunkt des Interesses. Es ergaben sich viele Fragen und damit verbundene Diskussionen.
Als krönender Abschluss folgte eine Führung und Besichtigung der für diese Art der Forschung und Entwicklung notwendigen "Reinraum- Laboratorien". Hierzu mussten alle Teilnehmer eine spezielle Schutzkleidung anlegen, damit durch die Besucher keine schädlichen Staubpartikel in diese Räume gelangen. Am Ende der Führung wurden, aufgeteilt in 2 Gruppen, Fotos mit noch angelegter "Verkleidung" gemacht. Allen Teilnehmern wird ein Faltblatt "Reinraumführung" mit ihrem Foto zur Erinnerung an diesen Besuch nachgereicht.
Für uns war dieser Besuch ein beeindruckendes Erlebnis, dass unser normaler Alltag sonst nicht bietet, näm-lich einmal aus unserem "Makro- Erleben" heraus mit der Welt der Nano- Technologie konfrontiert zu wer-den. Es deutet sich an, dass die Ergebnisse der Nanotechnologie- Forschung auch uns künftig immer öfter in vielen Anwendungen verstärkt begegnen werden. Chancen und Risiken dieser Techniken können wir Laien aber heute nicht einschätzen.
So hat dieser Besuch auch ein wenig mitgeholfen uns eine eigene Vorstellung von diesen Dingen zu bilden und evtl. vorhandene Widerstände oder Ängste abzubauen!
Alle Teilnehmer zeigten großes Interesse und waren sehr zufrieden einmal "Unsere UNI Duisburg" so haut-nah erlebt zu haben.
Wir sagen allen an der Mitwirkung und Durchführung dieser Exkursion beteiligten Mitarbeitern der UNI Duisburg unsern herzlichen Dank und wünschen ihnen noch viel Erfolg bei ihrer weiteren Forschungsarbeit und der Ausbildung ihrer Studenten und Fachleute.

Karl-Heinz Budzynski

 
Abschied vom Marienhof
Foto: F.B.
Foto: F.B.
Das Sprichwort von dem Himmel, der lacht, wenn Engel reisen, hat sich wieder einmal bewahrheitet.
53 Personen stark war die Gruppe aus Wanheim, die bei sommerlicher Wärme Ostern auf Borkum erlebte. Gleich dreimal gab es Grund, Geburtstag zu feiern. Helma Hildebrand, die selber am Ostermontag beglückwünscht werden konnte, hatte zu Hause mehrere Kartons Eier in flüssige Form verwandelt. Acht Flaschen von "Helmas Eierlikör" fanden reißenden Absatz und sorgten für viel Heiterkeit.
Wie in den Jahren zuvor genoss die Gruppe die großzügige Anlage des Marienhofs und die freundliche Bedienung durch das Team, das als besonderen Service wieder einen Grillabend in der Mitte der Woche anbot.
Niemand kann verstehen, dass der Kirchenkreis diese in ihrer Art einmalige Familien-Ferienunterkunft aufgibt. Zumal der Kirchenkreis sich vornehmen will, eine "junge Kirche" zu sein. Der Marienhof ist eine Einrichtung, die besonders Familien mit Kindern angesprochen hat.
Die Ferienanlage am alten Leuchtturm gehört zur Zeit noch dem Christophoruswerk. Der Kirchenkreis hatte sie gepachtet und in der Herbstsynode 2009 beschlossen, den Arbeitsbereich Marienhof Ende September dieses Jahres aufzugeben. Ein Käufer hat sich bereits gefunden. Er wird, so war auf Borkum zu hören, die gesamte Anlage neu gestalten. Die Zukunft der beim Marienhof Beschäftigten, die bereits die Kündigung erhalten haben, ist ungewiss.
Auch wenn sie nicht mehr im Marienhof stattfinden kann, soll es im nächsten Jahr wieder eine Freizeit auf der Insel geben. Das CVJM-Haus Victoria hat bereits einige Zimmer für die Wanheimer Gruppe reserviert.
 
Gebrauchte Sachen zum Kleiderladen

Der Huckinger Kleiderladen an der Angerhauser Straße 96 sammelt gebrauchte Kleidungsstü-cke. Der Laden ist montags, dienstags und donnerstags jeweils von 15 bis 17 Uhr geöffnet. In besonderen Fällen können auch außerhalb dieser Zeiten nach telefonischer Absprache mit Frau Sonja Franke Kleidungsstücke abgegeben werden. (Tel. 782780)
Angenommen werden alle Sachen der üblichen Bethel-Sammlung. Einmal im Monat kommt ein Abholdienst aus Bethel, der die Teile abholt, die nicht im Lädchen verkauft werden können. Sechs Frauen arbeiten dort ehrenamtlich.
Im Durchschnitt erwirtschafteten die Frauen ca. 12000 € pro Jahr. Der Erlös geht zu einem Drittel an die Gemeinde und zu zwei Dritteln an Hilfsorganisationen.

 
In Wanheim keine Bethel-Sammlung mehr

Der Kleiderladen ist ein guter Ersatz für die Bethel-Sammlung, die in Wanheim nicht mehr stattfindet. Die Kirche ist kein geeigneter Raum für die Sammlung, einen anderen Ort hat die Gemeinde dafür nicht. Das Presbyterium hat deshalb beschlossen, keine Bethel-Sammlung mehr durchzuführen.
Wer gebrauchte Kleidung weitergeben möchte, kann dies im Kleiderladen tun oder im Recyclinghof an der Kaiserswerther Straße. Dort hat die Diakonie drei Container aufgestellt, in denen Altkleider für das KaDeDi an der Düsseldorfer Straße gesammelt werden.

 
Beratung vor Ort

Wenn Sie etwas bedrückt und Sie einen verschwiegenen Gesprächspartner suchen; wenn in der Familie alles "drunter und drüber" geht; wenn Sie nicht wissen, wo Ihnen der Kopf steht vor lauter Sorgen, dann schauen Sie doch mal vorbei im Familienzentrum an der Friemersheimer Straße. Jeden Mittwoch zwischen 8.30 und11.15 Uhr kann ein Termin im Familienzentrum reserviert werden (Tel. 703614). Im Gespräch mit der Beraterin Bettina Mathis wird dann gemeinsam nach Auswegen aus der schwierigen Situationen gesucht.
Die Beratung ist
- kostenlos
- offen für jeden/jede
- unabhängig von Weltanschauung, Religion oder Herkunft
- vertraulich.

 
Heimatgeschichte

Im Dezember 2004 kam kurz nach dem Tod des Heimatforschers Heinrich Hildebrand der vierte Band der Chronik "Wanheim-Angerhausen, Heimat zwischen Anger und Rhein" heraus. Das Buch beschreibt unter anderem das Leben der nun 154-jährigen evangelischen Kirchengemeinde. Wie vielfältig dieses war, ruft das Buch in Erinnerung.
Wer von den Älteren könnte den Wandel der Gemeindehäuser oder des Kindergartens exakt wiedergeben? Ist noch bewusst, dass der uns heute als Kabarettist bekannte Okko Herlyn siebzehn Jahre Pfarrer in Wanheim war? Oder dass es in der Gemeinde eine Jugendgruppe gab, die es bis zur Deutschen Meisterschaft im Hallenhandball des Eichenkreuzverbandes schaffte?
Geschichten aus der katholischen Gemeinde schließen sich im Buch an. Besonders zu erwähnen ist das Kapitel "Erinnerungen an Wanheim" mit Geschichten zum Schmunzeln.
Das Buch ist für 20 € bei Wilfried Hucks (Telefon: 70 44 24), der Lottostelle am Wanheimer Dreieck und in der Bücherei "was ihr wollt" auf der Münchener Straße zu haben.

 
Integration - Kirche sucht ihre Position
Lelya Özmal

Ein Drittel der 488.000 Duisburger Einwohner haben einen Migrationshintergrund. Damit gehört Duisburg zu den zehn deutschen Städten mit dem höchsten Anteil an Zuwanderern. 48% der Zugewanderten kommen aus der Türkei. Die zweitgrößte, deutlich kleinere Gruppe stammt aus den Nachfolgerstaaten der Sowjetunion (17%), gefolgt von der polnisch-stämmigen Bevölkerung mit 7%.
Der hohe Ausländeranteil, der nach Stadtteilen sehr unterschiedlich verteilt ist, wirft Fragen und Probleme auf. Die Synode des Kirchenkreises will diese bei ihrem nächsten Zusammentreffen Ende Mai zum Thema machen.
Zur Vorbereitung darauf hat der Vorstand des Kirchenkreises den Entwurf einer Erklärung herausgegeben, der in den verschiedenen Gremien diskutiert werden soll. Das Wanheimer Presbyterium hat sich im Januar mit der Thematik befasst und dazu die Integrationsbeauftragte der Stadt, Leyla Özmal, eingeladen.
Die Sozialwissenschaftlerin ist seit 2007 Integrationsbeauftragte der Stadt Duisburg. Mit neun Jahren kam sie aus der Türkei nach Deutschland, inzwischen ist sie Deutsche. Die von ihr vorgestellte Studie ist 170 Seiten stark. Verglichen werden objektive Lebensbedingungen wie Bildung, Erwerbssituation, Arten des Wohnens, und subjektive Befindlichkeiten wie Nachbarschaftsbeziehungen, gesellschaftliche Teilhabe, Bedeutung von Religion, Rollenverständnisse und vieles mehr.
Eine Erkenntnis: "Zuwanderer sind meist mit ihrem Leben in Deutschland zufrieden und planen nicht, in ihr Herkunftsland zurückzukehren." Eine Rückkehr planen lediglich vier Prozent.

Mangelnde Sprachkenntnisse zentrales Hindernis

"Integration zwischen Distanz und Annäherung" lautet der Titel der Studie. Lelya Özmal begann ihre Ausführungen mit einem positiven Ergebnis: "Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte haben aufgeholt." Trotzdem, so fuhr sie fort, gibt es nach wie vor große Unterschiede zwischen Deutschen und Zuwanderern bei Jugendlichen im unteren Leistungsniveau. Jugendliche Zuwanderer gehen wesentlich häufiger ohne Abschluss von der Schule ab als Deutsche und sie sind deutlich häufiger erwerbslos als Deutsche, nehmen häufiger Sozialleistungen in Anspruch und beziehen ein niedrigeres Einkommen.
Hauptgrund für das schlechte Abschneiden der Jugendlichen mit Migrationshintergrund sind die mangelnden Deutschkenntnisse. Alle befragten Gruppen betrachten die Sprachprobleme als zentrales Integrationshindernis.
Probleme zeigen sich in der Schule Bei der anschließenden Diskussion im Presbyterium wurden die beiden Wanheimer Schulen genannt, wo "Distanz und Annäherung" von Deutschen und Zugewanderten in besonderer Weise deutlich werden. Der hohe Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund in der neu gebildeten Grundschule Am Tollberg veranlasst nach wie vor Eltern, ihre Kinder nach Buchholz in die Schule zu schicken, wo der Ausländeranteil traditionell sehr niedrig ist. Die Hauptschule Beim Knevelshof weist seit Jahren einen weit überdurchschnittlich hohen Ausländeranteil auf, was viele deutsche Eltern abschreckt.
Auf die Frage, was Gemeinde und Kirchenkreis tun können, um das Zusammenleben von Deutschen und Zuwanderern zu verbessern, antwortete Leyla Özmal: Wichtig sind regelmäßige gemeinsame Kontakte zwischen den Bevölkerungsgruppen. Wichtig ist auch, so wurde im Presbyterium gesagt, dass die Zugewanderten sich in die Stadt-Gesellschaft einbringen und die deutschen Gesetze respektieren. Dazu gehört vor allem der Respekt vor den Frauen. Zwangsheirat, "Ehrenmorde" und Gewalt gegen Frauen und Mädchen, die sich männlichen Forderungen widersetzen, darf es nicht geben.
Leyla Özmal ist selbst ein Beispiel für eine emanzipierte türkischstämmige deutsche Frau, die ihren Weg in die Gesellschaft durch eigenes Engagement gesucht und gefunden hat.

 
Mittwochstreff sucht neue Leiterin
Johanna Stadler als Karnevalspräsidentin, Foto: FB

Immer wieder mittwochs kommen fünfzehn bis zwanzig Frauen zusammen, um miteinander Kaffee zu trinken, zu erzählen, zu spielen und zu singen. Seit 1991 gibt es diese Gruppe, die einmal als Seniorenklub angefangen hat. Dreizehn Jahre lang betreuten die Eheleute Marlene und Hartmut Dühr den Kreis.
Der Abschied von Pastor Dühr aus dem Dienst in der Gemeinde am 6. Dezember 1990 war auch das Ende für den Seniorenklub. Am 5. Juni 1991 startete der "Offene Treffpunkt für ältere Menschen", für den zunächst ein zündender Name fehlte. Der neue Treffpunkt wurde schnell zum Renner, und der Name fand sich auch: "Mittwochstreff" .Ein Team von etwa fünfzehn Frauen sorgte dafür, dass der Kaffee gekocht war und selbst gebackener Kuchen auf dem Tisch stand, wenn die Frauen kamen.
Anfang 1994 übernahm Johanna Stadler die Leitung des Kreises. Sie organisierte Ausflüge und Besuche in die befreundeten Gemeinden Neumühl und Holten. Sie bereitete die Karnevalsfeiern vor und trug selbst zur Unterhaltung bei. Viel zu lachen gab es bei ihren Auftritten mit Waltraud Gölitz. Johanna Stadler stellte das Programm zusammen für Adventsfeiern und für den Empfang von Gästen. Sie sprach mit Frau Vogt die Termine für den Sitztanz ab und bereitete mit dem Pastor die Nachmittage vor, an denen die Geburtstagskinder geehrt wurden.
Nun ist Frau Stadler 82 Jahre alt geworden, der Geist ist noch jung, aber der Körper spürt die Jahre. Schweren Herzens musste sie die Arbeit aufgeben, die ihr ans Herz gewachsen ist und die sie jahrelang treu und verlässlich ausgeführt hat.
Darüber hinaus hat sie am Leben im Stadtteil als engagierte Bürgerin teilgenommen. Die Atomkraft war und ist ihr ein Dorn im Auge. So lange sie konnte, hat sie vor den Toren der GNS mit demonstriert für eine Welt ohne Atomenergie.
Die Gemeinde ist ihr zu tiefem Dank verpflichtet. Eine große Freude wäre es für sie, wenn sich eine Nachfolgerin finden ließe. Eine Person wird gesucht, die bereit ist, die organisatorischen Aufgaben zu übernehmen. Vielleicht findet sich jemand. Pfarrer Brand erteilt gern Auskunft. (70 29 88)

 
Kinder-Tagespflege im Knevelshof
Zu dem Bild: Kinder und Betreuerinnen probieren schon einmal, wie es sich in dem künftigen Zuhause anfühlt.
Foto: F.B.

Jung und Alt beieinander, das geht gut. Nach diesem Motto lebt die Evangelische Kirchengemeinde Wanheim. Seit eh und je wendet das Presbyterium dem Kindergarten hohe Aufmerksamkeit zu. Nun ist ein weiteres Haus für Kinder hinzugekommen. Das Pfarrhaus Beim Knevelshof 57 beherbergt demnächst die "Möhren-Gören". Was kleine Kinder gerne essen, hat die Tagesmutter auf die Idee für den Namen der neuen Gruppe gebracht.
Nebenan im Gemeindehaus treffen sich größere Kinder, Erwachsene und ältere Menschen. Die Kleinen befinden sich in guter Nachbarschaft.
Heike Röder, ausgebildete Tagesmutter, hat das Pfarrhaus gemietet und betreut darin gemeinsam mit ihrem Team die Pflegekinder. Mit einer Gruppe im Erdgeschoss des Hauses will sie beginnen.
Wenn die Nachfrage groß ist, kann eine weitere Gruppe oben in die obere Etage einziehen.
Die großzügigen und hellen Räume im Erdgeschoss sind kindgemäß eingerichtet. Es gibt dort einen großen Spiel- und Essraum, eine Kuschelecke, einen Schlafraum und eine Küche. Das Außengelände um das Haus herum bietet reichlich Platz zum Spielen und Toben. Ein Sandkasten lädt ein zum Burgen Bauen.
Von 7.30 bis 14 Uhr werden die Kinder betreut, nach Absprache auch länger. Eltern können die Betreuung an zwei, drei oder fünf Tagen in der Woche in Anspruch nehmen. Die Kosten werden zum großen Teil vom Jugendamt getragen. Eltern zahlen einen einkommensabhängigen Betrag an das Jugendamt.
Auskünfte erteilt
Heike Röder unter der Telefonnummer 700520.

 

Gemeindgruß hat Jubiläum

Vor fünfzig Jahren erschien erstmalig ein gedrucktes Mitteilungsblatt, das an alle Gemeindemitglieder verteilt wurde. Pastor Blank beschreibt darin, was damit bezweckt wird: "Was will der Gemeindegruß? Er will ein wenig Kontakt pflegen innerhalb der Gemeinde, will neu anknüpfen, wo er ganz abgerissen ist. Er soll uns jeweils ein paar Zeilen zum Nachdenken ins Haus bringen und uns zugleich darüber informieren, was in der Gemeinde Wanheim geschieht. Hoffen wir, daß dieser "Gruß" ein segensreicher für uns alle wird."

Schlicht und einfach fing es an

Der ursprüngliche "Gemeindegruss" bestand aus einem DIN A 5 Blatt, das beidseitig bedruckt war. Vorne befanden sich eine kurze Andacht und von der fünften Ausgabe an die Gottesdienstzeiten. Mit der zehnten Ausgabe vom September 1961 verdoppelte sich der Umfang des Mitteilungsblättchens. Von nun an erschien der Gemeindegruß in der Regel mit vier Seiten. Vorne weiterhin ein geistliches Wort, mal mit einer Erklärung zum Kirchenjahr, mal mit einem allgemein kirchlichen Thema, mal mit einer Betrachtung zu einem Bibelwort. In jedem Fall luden die Überschriften zum Weiterlesen ein. Hin und wieder kam der Leitartikel auch etwas provokativ daher, wie im Juni 1963, als die Schlagzeile fragte: "Ist die Kirche Weibersache?" Der Artikel endete mit einem Aufruf an die "lieben Männer": "Straft das Wort von der Weibersache Lügen dadurch, daß ihr mit dabei seid. Im Namen unseres Herrn lade ich Euch alle dringend und herzlich ein. Euer Pastor Helmut Blank"

Ein neuer Versuch

1965 erschien der Gemeindegruß in ganz neuer Aufmachung: In DIN A 4 Format mit sechs bis acht Seiten. Vorne nun der Hand geschriebene Titel und ein selbst gemaltes Bild. Eine vollständige Predigt füllte die folgenden Seiten. Hinten fanden sich wie bisher Altengeburtstage und Einladungen zu den Gottesdiensten und Gemeindekreisen.
Eine weitere Neuerung gab es zum Ende dieses Jahres. Von da an kam der Gemeindegruß nicht mehr monatlich heraus, sondern alle zwei Monate. Das große Format erwies sich als zu unhandlich, so dass sich die Redaktion Anfang 1967 zur Rückkehr zum DIN A 5 Format entschloss. "In eigener Sache" wird dazu erklärt: "In welcher äußeren Gestalt auch immer - Aufgabe des Gemeindegrußes bleibt es, Brücke zu sein und zugleich Ruf und Einladung an jeden einzelnen, sich in und mit der Gemeinde zusammenzufinden."
Eine handgemalte Skizze der Kirche ziert nun die erste Seite. Es folgen eine ausgeführte Predigt und Nachrichten aus der Gemeinde. Diese Aufmachung behält der Gemeindegruß für die nächsten Jahre. Die Sommerausgabe 1974 kommt erstmalig mit Seitenzahlen heraus.

Streit um die Titelseite

1981 bekommt der Gemeindegruß ein neues Gesicht. Nicht mehr die Kirche, sondern eine Collage verschiedener Gebäude ziert das Titelblatt. Dazu erklärt die Redaktion: "Äußerer Anlass der Änderung war zunächst einmal der ständige Platzmangel, der häufig Verkürzungen von Artikeln, vereinzelt sogar den Verzicht auf Informationen zur Folge hatte.
Hinzu kommt eine tiefergehende Überlegung. Ist eigentlich die mächtige und alleinige Abbildung unserer alten Kirche noch typisch für das Wanheimer Gemeindeleben? Und weiter: Ist es nicht überhaupt problematisch, eine Kirche so in den Blick- und damit Mittelpunkt zu rücken, so als sie sie Herr und Meister der zu ihr gehörenden Menschen und nicht einzig und allein Gottes Wort?
Gottes Wort im Mittelpunkt. Da kommen dann allerdings Gebäude in den Blick: Wohnung und Heimat der hier lebenden Menschen. Die alten niederrheinischen Bürgerhäuser ebenso wie die modernen Wohnsilos. Die Kolonien ebenso wie die Siedlungen. Dazwischen Kirche und Gemeindehaus: Gemeinde in der Welt und unter Menschen, im Schatten der Hochöfen, Kühltürme und Werkstore. Vielleicht haben Sie Ihr Haus schon entdeckt. Vielleicht möchten Sie es noch finden, Ihr Zuhause - in der Gemeinde."

Auf die Erklärung reagierte Marlene Dühr mit einem Leserbrief, in dem sie kritisch fragte: "Ist es wirklich so problematisch, eine Kirche in den Blick- und damit in den Mittelpunkt zu rücken? Wenn wir in eine fremde Stadt kommen, suchen wir die Kirche und freuen uns, wenn sie geöffnet ist. Wir möchten entdecken, wie die Gemeinden vergangener Jahrhunderte auf ihre Weise in dem Bauwerk, in den Gemälden und den bunten Fenstern ihrem Gotteslob Ausdruck gegeben haben.
Gemeindehäuser sind nötig, aber meistens nicht schön, eben: Zweckbauten. Daran und darin kann man sich nicht erquicken, so lauter das Gotteswort in ihnen auch gesagt werden mag.
In den meisten größeren Städten sind die Kirchen nicht mehr zu sehen, zugebaut von Hochhäusern, Geschäftshäusern, Industrieanlagen. Wen wundert´s, wenn mit den Kirchen aus das Gotteswort aus dem Blick und Mittelpunkt geriet?
Ich fühle mich in der Gemeinde zu Hause, aber ich möchte auch in unserer Kirche zu Hause sein dürfen. Ich möchte Gottes Wort auch in einer erquickenden, bergenden, schönen Kirche - wie wir sie haben - hören, sein Lob dort mit Orgelbegleitung singen und eben die Kirche im Mittelpunkt lassen."
Der Leserbrief, dem zwei Antworten folgten, spiegelt einen Konflikt der damaligen Zeit in der Gemeinde wieder. Auch politische Themen rücken in den Blickpunkt. Die Hoch-Zeit der Friedensbewegung in den achtziger Jahren hat auch die Gemeinde Wanheim erfasst, zahlreiche Artikel und Berichte von Aktivitäten zeugen davon.
Das Gesicht bleibt über längere Zeit das gleiche. Einer ausführlichen Predigt von Seite 1 bis 4 folgen Hinweise auf Veranstaltungen. Auf den letzten Seiten finden sich die Altengeburtstage, Gottesdienstzeiten und Treffpunkte innerhalb der Gemeinde.

Umbruch in der Gemeinde

Ende der achtziger und Anfang der neunziger Jahre findet ein großer Umbruch in der Gemeinde statt. Viele Altgediente gehen in den Ruhestand: Gemeindeschwester Erna Schwarz und Küster Kurt Dahmen, Pfarrer Helmut Blank und Pastor Hartmut Dühr, Gemeindehelferin Erika Pedak und Organist Helmut Lierhaus. Ernst-Wilhelm Becker stellt sich im April 1991 als neuer Pfarrer der Gemeinde vor. Wenig später hört Elisabeth Höfer nach 26-jährigem Dienst als Chefredakteurin des Gemeindegrußes auf. Kurz vor dem Abschiedsgottesdienst, der für den 14. September geplant war, kommt sie durch einen Verkehrsunfall ums Leben.
Elisabeth Höfer bei der Arbeit. Foto aus dem Blank-Archiv

Die Tätigkeit als Chefredakteurin beschreibt Pfarrer Okko Herlyn so: "Planen, sammeln, aufteilen, Menschen ansprechen, Artikel verfassen, ermahnen, tippen, korrigieren, zeichnen, schnibbeln, kleben, organisieren, zum Gemeindeamt bringen, drucken, falten, zusammenlegen, bündeln, an Austrägerinnen verteilen, in die Häuser bringen, das sind ein paar der Arbeiten, ohne die ein Gemeindegruß nicht das werden kann, was er ist: ein wichtiges Kommunikationsmittel im Leben unserer Gemeinde.
Frau Elisabeth Höfer hat viele dieser Funktionen mit Bravour beherrscht. Manches davon, etwa das mühselige Tippen oder die sorgfältige Obacht über Zahlen, Daten und Termine mit bewundernswerter Ausdauer und Geduld. Ihr größtes Talent war aber wohl, dass sie diesen ungeheuer komplizierten Apparat Gemeindegruß zwischen Redaktion und Organisation, Druck und Vertrieb so meisterlich im Griff hatte, dass am Ende - o Wunder - doch immer ein druckfrisches Exemplar in jedem evangelischen Haushalt in Wanheim auf dem Küchentisch lag."

Neue Technik hält Einzug

Mit dem Abschied von Frau Höfer und dem Neubeginn von Ernst-Wilhelm Becker ändert sich die Gestaltung des Blattes. Der Computer hält Einzug in den Arbeitsalltag der Gemeinden. Einige Seiten des Gemeindegrußes sind nun mit der neuen Technik erstellt, andere weiterhin mit der Schreibmaschine. Die fertigen Seiten werden immer noch zusammen geschnibbelt und geklebt. Auch inhaltlich wird manches anders. Der Oktober 1991 überrascht mit einer neuen Aufmachung. Statt einer ausgeführten Predigt enthält der Gemeindegruß ein "Wort zum Alltag". Daneben gibt es weitere Rubriken, die nun in jedem Gemeindegruß erscheinen sollen: In der Mitte erfährt man unter der Überschrift "Treffpunkt Gemeinde", wann und wo die Gruppen und Kreise der Gemeinde sich treffen. Kleine Bildchen schmücken einzelne Hinweise. Im Laufe der nächsten Ausgaben kommen immer mehr Bildchen und eine Seite mit den Treffpunkten der Jugend hinzu. Geburtstage, Mitteilungen über Taufen, Trauungen und Beerdigungen, Ankündigung der Gottesdienste behalten ihren festen Platz. Die letzte Seite gehört von nun an den Kindern.
Anfang 1994 endet mit dem Abschied von Okko Herlyn eine weitere Ära in der Gemeinde. Friedrich Brand übernimmt seine Stelle und von Beginn des Jahres 1996 an auch die Gestaltung des Gemeindegrußes. Erstmalig erscheinen Bilder in dem Blatt, zunächst noch mit einem Handgerät gescannt und vom Kontrast her sehr verbesserungsbedürftig. Die Seiten sind nun einheitlich mit Computer geschrieben. Im März 1991 taucht erstmals Werbung im Gemeindegruß auf. Ein gewisser Teil der Kosten kann dadurch aufgefangen werden. Damit genügend Platz für die Gemeinde-Nachrichten bleibt, wird die Seitenzahl von 20 auf 24 erhöht.

Alles Computersache

Zu Beginn des Jahres 2001 wird die handgemalte Zeichnung auf der ersten Seite abgelöst von einer Grafik, die Walter Höschen mit seinem Computer erstellt hat. Nun stehen Kirche und Gemeindehaus wieder deutlich im Zentrum, links und rechts daneben die Häuser, in denen Menschen leben und arbeiten, davor der Rhein mit dem Hinweis auf Stromkilometer 772. Neu an dem Computerbild auch die Sonne, die über dem Stadtteil lacht. Walter Höschen sorgt auch für die aktuellen Geburtstagslisten.
Seit 2001 zeigt ein Inhaltsverzeichnis auf der ersten Seite an, was drinsteht im Gemeindegruß. Mit der Verbesserung der Technik geht ein professionelleres Erscheinungsbild des Gemeindeblättchens einher. Seit Juni 2006 ist die Druckerei Oppenberg verantwortlich für den Druck. Bilder sind nun gestochen scharf. Der Gemeindegruß wird fertig geheftet geliefert. Für die Verteilung müssen nur noch die einzelnen Päckchen zusammen gelegt werden. Das zeitraubende Zusammenlegen der einzelnen Seiten entfällt. Nach zwanzig Minuten Arbeit können die Helferinnen bereits zum Kaffeetrinken übergehen.
Seit September 2007 ist ein Layout-Programm im Einsatz, das auch Werbe- und Zeitungsleute verwenden. F. Brand hat sich von einem Werbegrafiker in das Programm einweisen lassen. Er kann nun den fertigen Gemeindegruß auf eine CD kopieren und diese in der Druckerei abgeben. Die Druckerei liest die Informationen von der CD in ihre Druckmaschine ein. Schnibbeln und kleben gehören der Vergangenheit an.

Eine lebendige Chronik

50 Jahre Gemeindegruß zeugen von einer rasanten Neuerung der Technik, von einem ständigen Kommen und Gehen in der Gemeinde, von wechselnden Aufgaben und sich verändernden Rahmenbedingungen, von Menschen, die zur Gemeinde gehören, von besonderen Ereignissen und von dem, was der Gemeinde wichtig ist. Die insgesamt ca. 300 Ausgaben des Gemeindegrußes stellen eine umfassende Gemeindegeschichte von 1960 an bis heute dar.
Nicht verändert hat sich von Anfang an, was Helmut Blank seinerzeit als Funktion des Gemeindegrußes beschrieb: Er will Kontakt pflegen innerhalb der Gemeinde, darüber informieren, was in der Gemeinde und darum herum geschieht, zum Nachdenken anregen, einladen zu Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen und zum Mittun.
Zu danken ist den Frauen, die treu zur Stelle sind, wenn die Päckchen für die Verteilung vorbereitet werden, und den Vielen, die dann für die Verteilung sorgen. Immer wieder werden Menschen dafür gesucht.
Am Ende auch hier wie oft im Gemeindegruß ein kleiner Aufruf: Wer mitmachen möchte beim Verteilen oder sich beim Schreiben von Artikeln beteiligen möchte, melde sich bitte bei Pfarrer Friedrich Brand.

 
Pfarrhaus wird Kinderhaus

Die Suche nach einer neuen Nutzung für das Pfarrhaus Beim Knevelshof ist erfolgreich abgeschlossen. Nachdem das Diakoniewerk für zwei unterschiedliche Wohngruppen zunächst großes Interesse gezeigt hat, aber dann doch einen Rückzieher machen musste, haben zwei Tagesmütter dem Presbyterium ihr Konzept für die Nutzung des Hauses vorgelegt.
Svenja Röder hat als ausgebildete Erzieherin langjährige Erfahrung in ihrem Beruf, als Tagesmutter und Sprachförderkraft. Heike Drewell-Röder, als Arzthelferin und Tagesmutter ausgebildet, ist bereits lange in der Tagespflege tätig. Beide haben eigene Kinder, kennen sich im Umgang mit den Kleinen bestens aus.
Das Pfarrhaus, abseits der Straße gelegen, bietet für die Tagespflege ideale Möglichkeiten. Es gibt einen Wohn- und Spielbereich. Hier wird gefrühstückt und Mittag gegessen. Die Kinder haben die Möglichkeit zum Bauen und Konstruieren, zum Rollenspiel in der Kinderküche und Puppenecke, zum Stöbern in Bilderbüchern, zum Malen und Basteln. Die Räume sind groß genug, dass die Kinder darin auch toben oder Ball spielen können. Der Garten um das Haus herum wird so oft wie möglich genutzt. Die Kleinen können draußen neue Erfahrungen bei ihren ersten Laufversuchen machen. Auf der Wiese ist reichlich Platz herumzurennen, zu spielen und Entdeckungen in der Natur zu machen.
Eltern sind immer willkommen. Gerade in der Eingewöhnungszeit sind die Tagesmütter auf die Hilfe der Eltern angewiesen. Denn sie kennen ihr Kind am besten und wissen, was es gerne mag und was nicht. Gespräche über die Entwicklung des Kindes sind jederzeit möglich. Elterliche Hilfen bei Gartenarbeiten sind auch immer willkommen.
Vom 15. August an sollen die Kinder tagsüber ihr Zuhause haben in dem Haus mit der Adresse: Beim Knevelshof 57. Die neue Tagespflegegruppe hat auch schon einen Namen: "Die Möhren-Gören". Eine enge Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum der Gemeinde an der Friemersheimer Straße ist bereits angebahnt.
Die Tagesmütter sind zu erreichen über die Telefonnummern 70 05 20 (Heike Drewell-Röder) und 298 53 78 (Svenja Röder).

 
Bergmesse
Ökumenischer Gottesdienst über dem Rhein

Auf Duisburgs zweithöchstem "Berg", der Heinrich-Hildebrand-Höhe, feiert mit einem ökumenischen Gottesdienst der "Heimat - und Bürgerverein Wanheim-Angerhausen"
sein hundertjähriges Bestehen.
Kurz vor Beginn der Sommerferien, am Samstag, den 10. Juli, beginnt die Feier um 18 Uhr oben auf der Anhöhe. Mit dabei ist auch der Buchholz-Großenbaumer Posaunenchor, der seit Jahren den Himmelfahrtsgottesdienst begleitet.
Der ökumenische Gottesdienst ist einer der Höhepunkte, mit denen der Bürgerverein seine Gründung vor hundert Jahren in Szene setzt. Am 22. August folgt im Kanuclub der offizielle Festakt mit Grußworten, Liedern und einem Auftritt von Okko Herlyn und Irina Scholten unter dem Motto: "Von Wanheim zum Broadway. Songs und Szenen". Der Festakt beginnt um 11 Uhr.

 
Verein von Bürgern für Bürger

Im Jahre 1910 wurde der Bürgerverein gegründet, im Rahmen der Gleichschaltungspolitik in den dreißiger Jahren von den Nationalsozialisten aufgelöst. Die erneute Gründung erfolgte 1958. Der Verein will den Heimatgedanken wachhalten, die kulturellen Belange pflegen und den Zusammenhalt der Bürger fördern. Darüber hinaus vertritt er die bürgerschaftlichen Interessen des Stadtteils Wanheim-Angerhausen. Zur Zeit engagiert er sich für eine verbesserte Verkehrsanbindung des Stadtteils an den Rest der Welt. Schranke und dauerhaft auf rot stehende Ampel machen allen Wanheimer Bürgern und Geschäftsleuten das Leben schwer.
Mit Sorge betrachtet der Bürgerverein die Ansiedlung des türkischen Moscheevereins Milli Görüs an der Ecke Ehinger/Heiligenbaumstraße. Der Moscheeverein wird vom Verfassungsschutz unter dem Verdacht islamistisch-terroristischer Bestrebungen beobachtet. Im Bericht der Behörde wird die Gruppierung zu solchen gezählt, die "zur Entstehung und Ausbreitung islamistischer Milieus" beitragen. So berichtete der Spiegel.
Zu seinem Jubiläum bringt der Bürgerverein eine Festschrift heraus. Wer mitmachen möchte im Wanheimer Bürgerverein, wende sich an den Vorsitzenden Theo Küpper. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter "www.duisburg-wanheim.de".

Schulmaterialkammer am Sittardsberg
Fröhliche Gesichter von Kindern und Helferinnen in der Materialkammer
Foto: Horst Anbaum

Im August 2009 öffnete die Schulmaterialkammer der Pfarrei St. Judas Thaddäus und des Caritascentrum Süd. 217 Kinder und Jugendliche aus 98 finanzschwachen Familien konnten sich dort mit notwendigem Schulmaterialen versorgen.
Die Grundschulen des Duisburger Südens begrüßen das Projekt. Aus diesen Schulen kamen die meisten Kinder, vor allen Dingen Schulanfänger. Ein hohes Spendenaufkommen sorgt dafür, dass die Materialkammer gut bestückt ist, um auch in diesem Jahr wieder helfen zu können. In der letzten Woche der großen Schulferien und in der ersten Woche des neuen Schuljahres, vom 25. bis 27. August und vom 30. August bis 3. September ist die Ausgabestelle geöffnet. Danach jeweils am letzten Montag im Monat. Die Materialkammer befindet sich im Caritascentrum Süd, Sittardsberger Allee 32.
Es ist geplant, die Schulmaterialkammer unter gemeinsame Trägerschaft von katholischen und evangelischen Gemeinden dem Caritascentrum Süd zu stellen. Damit könnten die Christen gemeinsam ein weiteres Zeugnis der guten Tat ablegen.
Das Waheimer Presbyterium hat bereits einen entsprechenden Beschluss gefasst und die Mitträgerschaft übernommen.

 
Tragen helfen
Telefon-Seelsorge startet im Frühjahr neuen Ausbildungskurs

Aufwühlende Ereignisse wie die Loveparade-Katastrophe sind zunächst in aller Munde. Dann schwinden sie aus dem allgemeinen Interesse, aber nicht aus der Seele der Betroffenen. Die Wächter der Nacht stehen rund um die Uhr für Beratung und Seelsorge am Telefon bereit. Ihr Angebot, Menschen in Krisensituationen und in schweren Zeiten tragen zu helfen, machen sie ehrenamtlich. In einer intensiven einjährigen Ausbildung werden sie auf den Dienst vorbereitet.
Im Frühjahr 2011 startet ein neuer Kurs der ökumenischen TelefonSeelsorge Duisburg, Mülheim, Oberhausen. Nähere Informationen gibt es an einem Informationsabend. Zwei Termine stehen zur Auswahl, Dienstag, 30. November oder Montag, 17. Januar, jeweils 19 bis 20.30 Uhr im Haus der Evangelischen Kirche, Am Burgacker 14-16, Duisburg-Stadtmitte.
Auskünfte sind auch zu erhalten über das Büro der TelefonSeelsorge unter 22657 oder im Internet unter www. tefonseelsorge-duisburg.de.
Man kann auch mailen: duisburg@telefonseelsorge.de.

Es kommt vor, dass sich Menschen mit ihren Sorgen und Problemen an die Feuerwehr wenden. Diese ruft dann den diensthabenden Notfallseelsorger an, der mit dem Anrufer Verbindung aufnimmt. Für solche Fälle ist die TelefonSeelsorge da.
Wenn man selbst mit seinem Leben nicht klarkommt, sich um einen Angehörigen Sorgen macht oder das Bedürfnis hat, sich etwas von der Seele zu reden - die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Telefonseelsorge sind geschult darin, gut und verständnisvoll zuzuhören. Unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr, anonym und gebührenfrei zu sprechen.
Sorgen kann man teilen.
TelefonSeelsorge
Anonym, kompetent, rund um die Uhr.
0800/111 0 1 1 1 · 0800/111 0 222
www.telefonseelsorge.de