Gedenken

 
Gedenken

Die Evangelische Kirchengemeinde Wanheim nimmt Anteil am Leid der Trauernden, die durch die Katastrophe am 24. Juli in Duisburg einen geliebten Menschen verloren haben, und am Schmerz derer, die an Leib und Seele verletzt worden sind. Als Zeichen der Anteilnahme haben Mitglieder der Gemeinde am Aufgang zu dem Festgelände ein Kreuz aufgehängt, das für einen Jugendgottesdienst in der Wanheimer Kirche angefertigt worden ist. Für den zentralen Trauergottesdienst am Samstag, den 31. Juli, läuten die Wanheimer Kirchenglocken.


Schwarzer Samstag

Der 24. Juli wird ein schwarzer Samstag für Duisburg bleiben. Statt eines Imagegewinns hat die Stadt nun den Makel, dass ihr Name nun dauerhaft mit einer Katastrophe verbunden ist, wie es sie seit dem Krieg in diesem Land wohl noch nicht gegeben hat. 21 Tote und mehrere hundert Verletzte sind zu beklagen, davon achtzig Schwerverletzte. Verantwortlich für das Desaster ist die Stadtspitze, die sich mit dieser Veranstaltung offensichtlich überhoben hat. Die traurigen Tatsachen belegen, dass das Sicherheitskonzept und seine Umsetzung nicht funktioniert haben. Für den Oberbürgermeister kann es nur eine Konsequenz geben. Er wollte die Loveparade unbedingt in Duisburg haben, nun muss er für die Folgen die Verantwortung übernehmen und zurücktreten.