Die Bedeutung der Konfirmation

 

Konfirmiert heißt, ein mündiger Christ zu sein. Was das Christ-sein ausmacht, hat Dietrich Bonhoeffer auf den Punkt gebracht:

  • "Unser Christsein wird heute nur in zweierlei bestehen: Im Beten und im Tun des Gerechten unter den Menschen."
Genau das hat auch Jesus gelehrt. Hören auf sein Wort und das daraus folgende Tun - beides zusammen macht das Leben als Christ aus.

Die Jugendlichen haben überlegt und aufgeschrieben, woran ein Christ zu erkennen ist:

  • Christ sein heißt an Gott glauben,
  • zu Gott gehören und im Gespräch mit Gott bleiben,
  • zu Jesus gehören und ihm treu bleiben.
  • Christ sein heißt nichts Böses tun,
  • die Gebote Gottes halten, helfen, wo man kann,
  • sich freundlich gegenüber dem Mitmenschen verhalten.
  • Christ sein bedeutet zur Gemeinde zu gehören,
  • regelmäßig zur Kirche zu gehen.
 
Das Wort kommt von dem lateinischen Wort "confirmare". Das heißt auf Deutsch: Festmachen, bestärken. Bestärkt werden sollen die jungen Menschen in dem Bewusstsein:
Ich gehöre zur Gemeinde Jesu Christi. Deshalb wird im Konfi-Unterricht besprochen, was Gemeinde ausmacht: Gottesdienst, Taufe, Abendmahl, Gebet, Glaubensbekenntnis, die Zehn Gebote, Nächstenliebe. Bei allem wird die Bibel herangezogen, weil sie die Grundlage des christlichen Glaubens ist.
In der Konfirmandenzeit sollen die Jugendlichen positive Erfahrungen mit der Kirche machen. Sie übernehmen kleine Aufgaben in der Gemeinde und verpflichten sich, regelmäßig am Gottesdienst teilzunehmen. Am Ende der Zeit bestätigen sie selber das Ja zur Gemeinde, das ihre Eltern bei der Taufe gesprochen haben.