Aus der Gemeinde

 
Ferienbetreuung im Gemeindehaus

Ferienbetreuung mit Gerlinde Rittich und ihrem Team, ein heiß begehrtes Programm, in die-sem Sommer ganz besonders. Viele Eltern nutzen die Gelegenheit, ihre Kinder morgens am Gemeindehaus abzuliefern und sie bis zum späten Nachmittag in guter Obhut zu wissen. Für jeden Tag überlegt sich die Jugendleiterin etwas Besonderes. Mirja Baumgarten, Luca Illerhaus, Maryam Mukhtar, Laurin Kuhfuß, Eric Hansen und Ronja Ohst unterstützen sie dabei.
Mit dem Frühstück geht es los. 31 Kinder verteilen sich an den Tischen im Gemeindehaus. Vorher haben die Betreuerinnen schon eifrig gerödelt, damit die Kinder dann gut zufassen konnten. Danach gab´s Spiele, Bastelaktionen und Ausflüge.
Gemeinsam mit anderen Duisburger Jugendhäusern gab´s Actiontage im Kettler Hof und im Irrland Kevelaer. In drei Bussen fuhren 120 Kinder mit ihren Betreuerinnen und Betreuern zu den Vergnügungsparks. Das heiße Wetter lud natürlich auch zum Schwimmen ein. Im Rhein/Ruhrbad Hamborn konnten sich die Kinder im Wasser austoben. Am Gemeindehaus kam es öfter zu Wasserschlachten, bei denen niemand trocken blieb, der sich in die Nähe wagte.
Höhepunkt waren die letzten beiden Tage mit der Übernachtung in Zelten hinter dem Haus.
Zuvor war Wandern angesagt. Erstes Ziel: die Eisdiele in Wanheim. Am Rhein ging´s weiter, hoch zum Tiger&Turtle, dann durch den Biergerpark. Gegen Mitternacht fielen alle ziemlich müde auf ihre Matten in den Zelten.
Sie sollen die Gelegenheit nutzen, hatte eine Mutter ihren Jungs eingeschärft. Denn im kommenden Sommer wird Gerlinde Rittich im Ruhestand sein. Alle haben die zwei Wochen genossen, Kinder wie Betreuerinnen und Betreuer hatten neben der vielen Arbeit auch viel Spaß.
Wie´s mit der Jugendarbeit weitergeht, das überlegt das Presbyterium zusammen mit den Nachbargemeinden.

 
Das Wanheimer Neue Testament ist fertig

Es ist vollbracht: Das Wanheimer Neue Testament ist fertig. 87 Schreiberinnen und Schreiber haben daran gearbeitet, 35 haben mehrere Kapitel geschrieben. Spitzenreiterin ist Bärbel Block, die sich 26mal verewigt hat, dicht gefolgt von Hannelore Arendt aus Huckingen, die es auf 25 Kapitel gebracht hat. Regina Schrör, die Organisatorin des Ganzen, ging selbst mit gutem Beispiel voran. Sie ist mit 22 Kapiteln dabei, Henrike Meybohm mit 19. Jahren Laurin Kuhfuss ist mit zwölf Jahren der jüngste Schreiber, Helga Weubel mit neunzig die älteste.

Durch den ihr gut bekannten Dürener Pfarrer Hans Vielhauer ist Regina Schrör auf die Idee gekommen, mit der Hand die Bibel abzuschreiben. In Düren konnte sie sich das Ergebnis ansehen und war total begeistert von der Idee und dem Resultat. Ende des Jahres 2015 saß in Wanheim ein kleiner Kreis der zusammen und machte sich Gedanken machte über Beiträge der Gemeinde zum großen Reformationsjubiläum. Da brachte Regina Schrör ihre Idee ein, die sofort auf Zustimmung stieß, weil das Abschreiben eine schöne Gemeinschaftsarbeit für alle Altersgruppen ist. Im April2016 ging sie an die gemeindliche Öffentlichkeit. Schnell fand sie Leute, die gerne mitmachten. Die meisten waren mit Begeisterung dabei und berichteten, dass das Schreiben mit der Hand ihnen viel Freude gemacht hat. Zeit und vor allem Konzentration waren schon dazu nötig. Eine Schreiberin erzählte, dass sie an einem Sonntag im Gottesdienst saß und über „ihren“ Text gepredigt wurde. Dadurch dass sie den Text kannte, war ihr alles viel vertrauter war als sonst. Andere erzählten, dass ihnen durch das Abschreiben die Bibelstellen besser verständlich und auch länger in Erinnerung geblieben sind.

Zum Ende der Aktion wurde es etwas schwieriger. Im November waren schließlich alle Kapitel vergeben. Der Rücklaufgestaltete sich dann noch einmal etwas zäh. Aber im Februar war es geschafft.

In der KopierFabrik auf der Bismarckstraße ließ die Organisatorin das ganze Werk erst einmal kopieren, ca. 760 Blätter, die auf Vor- und Rückseite beschrieben sind. Der Stapel Papier wiegt 4,2 kg. Herr Kludig von der KopierFabrik kannte einen Buchbinder, der aus den 760 Seiten zwei Bände machte. Der Chef derKopierFabrik war selbst so begeistert von der Aktion, dass er die Abschriften kostenlose gescannt hat.