Rolf Seeger ab 1. Januar Pfarrer in Wanheim

 

Manche kennen mich schon von Gottesdiensten oder Veranstaltungen her. Nun freue ich mich, dass ich ab Januar Pfarrer hier in Wanheim bin und dass das Presbyterium und die zuständigen Gremien das unterstützt haben. Es ist auch schön, dass damit die Nachfolge von Pfarrer Brand geregelt ist und dass sie nahtlos erfolgt.

Als Gemeindepfarrer schätze ich die Abwechslung und Vielseitigkeit. Und die ist ja auch gefragt angesichts unseres vielfältigen Gemeindelebens. Ich möchte gerne gemeinsam mit Ihnen, mit dem Presbyterium, den Haupt- und Ehrenamtlichen und möglichst vielen weiteren Gemeindegliedern "für Gott und die Welt unterwegs sein" und unsere Gemeinde fördern. Mir gefällt, dass der Apostel Paulus sagt, wir sind "Gehilfen zur Freude" (2. Kor. 1,24).

Über 25 Jahre war ich zusammen mit meiner Frau in der Gemeinde Wanheimerort tätig. In den letzten Jahren habe ich mich für die Kooperation zwischen beiden Gemeinden z. B. in der Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt. Wir haben 2 Töchter, die sich im Studium befinden. In meiner Freizeit (und auch dienstlich) fahre ich gerne Fahrrad. Nach Zusatzausbildungen in Seelsorge, Gestalttherapie und Supervision bin ich auch in diesen Bereichen tätig.
Ich bin gespannt auf viele persönliche Begegnungen und freue mich, wenn Sie zu meiner Einführung kommen oder mich sonst ansprechen.
Rolf Seeger


Die Telefonnummer lautet: 739 56 96

Die feierliche Einführung erfolgt im Gottesdienst am 4. Februar
In der Wanheimer Kirche. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr.

 
 

Friedrich Brand nimmt Abschied als Pfarrer der Gemeinde Wanheim.

 
Der Gottesdienst zu seiner Verabschiedung findet am 1. Advent, 3. Dezember, um 14 Uhr in der Wanheimer Kirche statt. Anschließend gibt es einen Empfang mit Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus.

Zu seinem Abschied hat er einen Band mit Predigten fertig gestellt. Was er darin zusammengestellt hat, ist dem Klappentext des Buches zu entnehmen:
"Seit vier Jahrzehnten wirkt Friedrich Brand als Seelsorger und Prediger. Seine Predigten fanden Anklang. Eine Auswahl der letzten zwanzig Jahre legt er hier vor.
Als Pfarrer kennt er die Wechselfälle des Lebens nicht nur aus der seelsorgerlichen Arbeit, sondern auch aus eigenem Erleben. Viel Persönliches arbeitet er in seinen Predigten durch, für die er sein erster Hörer und Leser ist. Was er sagt und schreibt, ist durch Erfahrung geerdet und durch einen Glauben, der von Kind an in ihm gereift ist.
Als Zeitzeuge hält er wichtige Ereignisse des öffentlichen Lebens fest. Mit Hape Kerkeling geht er auf die Suche nach Gott, er findet eine Frau, die erste Leiterin einer christlichen Gemeinde in Europa wird. Mit Barlach lernt er Empfindsamkeit, erinnert an die Hohe Zeit der Friedensbewegung und daran, wie wichtig es ist, Zivilcourage zu zeigen. Er fragt danach, was beim Sterben hilft und was zum Leben ermutigt.
Mit Luther buchstabiert er noch einmal die Grundsätze des protestantischen Glaubens durch und fragt mit dem Katechismus, was "dein Trost im Leben und im Sterben" ist.
Entscheidenden Einfluss auf die Auswahl der Predigten haben die zugrunde liegenden Bibeltexte. Die ausgewählten Texte gehören zum Grundbestand des christlichen
Glaubens. Sie sind bis auf einige Ausnahmen der Lutherbibel 2017 entnommen.
Das Buch heißt "Gottes Wort und Mitsprache". Es kostet im gemeindlichen Büchershop 20 €.